Windsurfing auf der Regatta 2017

Österreich ist eines der Länder in Europa, die Sport in einem sehr hohen Maße in der Kultur und Mentalität der Gesellschaft verankert hat. So werden schon während der Schulzeit sehr viele Sportarten erlernt und kontinuierlich gefördert.

Bekannt als Ort mit sehr viel Schnee im Winter und auch über viele Monate hinweg, sind natürlich vor allem die Wintersportarten ein besonderer Merkmal der österreichischen Sportkultur. So ist man oft überrascht, dass in Österreich auch Wassersportarten eine große Fangemeinde haben.

Zwar hat man nicht direkten Zugang zum Meer, die österreichische Landschaft ist neben den traumhaften Bergen jedoch auch mit unzähligen Seen und sehr guten Windbedingungen gesegnet. So findet man im ganzen Land große Gewässer, die auch flache Wasserbedingungen aufweisen. Für viele Wassersportarten ist diese Eigenschaft vor allem für Anfänger ein guter Ausgangspunkt, um die Sportart zu erlernen.

Die Regatta in Österreich erfreut sich seit Jahrzehnten einer großen Popularität und zunehmend können sich die teilnehmenden Verbände steigender Teilnehmerzahlen und Mitgliedern freuen. Die Ruder-Regatta bildet hier traditionell einen der wichtigsten Ereignisse im Rennkalender dar, jedoch gewinnen auch andere Sportarten zunehmend an Beliebtheit und steigender Fangemeinde.

So ist auch das Windsurfing inzwischen ein fester Bestandteil der Regatta in Österreich und wird seit Jahren von der Öffentlichkeit verfolgt. Immer häufiger nehmen auch große Namen dieser Zunft an diesen Veranstaltungen teil, wodurch sich die österreichische Regatta einen guten Namen europaweit ergattert hat.

Österreichische Meisterschaften

Bei den österreichischen Meisterschaften in 2016 haben insgesamt 21 Teilnehmer aus vier Ländern teilgenommen. Unter anderem liegt die steigende Teilnehmerzahl daran, dass die Meisterschaften aus Österreich und Tschechien erstmals im vergangenen Jahr  zusammengelegt wurden. In der Klasse Formula Windsurfing konnte sich im Juli 2016 Herr Peter Hörler den Meistertitel holen. In dieser Klasse wird auf einem 1 Meter breiten langen Hi-Tech-Brett mit Segeln bis maximal 12,5 Quadratmeter gefahren. Ferner hat die Meisterschaft auch verdeutlicht, dass die Regatta in Österreich im Vergleich zu anderen Ländern einen sehr hohen Standard aufweist. Auch für das Jahr 2017 wird erwartet, dass die Veranstaltung ein Erfolg wird.

Mitgliedschaft

Um beim Windsurfing-Verband Austria Mitglied zu werden und über alle Veranstaltungen der Regatta 2017 informiert zu sein, ist eine gebührenpflichtige Mitgliedschaft erfordert. Für Mitglieder, die nicht an Rennen teilnehmen möchten, ist der Eintritt kostenfrei. Jedoch kann man natürlich freiwillig Spenden beitragen.

Bei den gebührenpflichtigen Mitgliedschaften wird zwischen zwei Kategorien unterschieden. Die WSA-Aktiv-Mitgliedschaft kostet pro Kalenderjahr 25 Euro, während die WSA-Profi-Mitgliedschaft 55 Euro im Jahr kostet und Mitglieder dieser, in den vollen Genuss aller Rennen kommen können.

Kommende Rennen

Verständlicherweise ist Windsurfing vor allem ab dem Frühjahr und im Sommer gut durchzuführen. So finden auch die meisten Regatta-Rennen in diesem Zeitraum statt. So ist das nächste Rennen am 20. bis 21. Mai 2017 angesetzt und wird die Disziplin des Slaloms emanzipieren. Der Kurs wird mit Downwind oder Achter gefahren werden und findet am Yachtclub in Weiden statt. Anmeldungen können auch online durchgeführt werden und die Veranstalter erhoffen sich natürlich auch für dieses Rennen wieder zahlreiche Teilnahmen und viele Besucher.

Was müssen Sie über das Windsurfing in Österreich wissen?

Österreich ist ein Land, das für seine atemberaubende Landschaft bekannt ist. Assoziiert wird im Sportbereich die Region meist mit den tollen Pisten für Ski-Freunde. Jedoch kommen auch Wassersportler nicht zu kurz, da das Land eine Plethora an hervorragenden Seen aufweisen kann.

Diese bieten sich des Weiteren auch sehr gut für Liebhaber von Segeln oder Windsurfing an. Letzteres hat in den letzten Jahren auch in Europa immer mehr Freunde gewonnen. So ist es nicht nur eine Sportart, die man in Australien oder im Mittelmeer ausführen kann, sondern auch im Herzen Europas.

Die Seen in Österreich eignen sich sowohl für Anfänger sowie für erfahrene Surfer und viele sind auch die Seeschulen, die ausgezeichnete Kurse für das Windsurfing anbieten. Hier kann die benötigte Ausstattung kostenfrei gemietet werden und wird oft auch kostenlos im Rahmen der Lehrstunden zur Verfügung gestellt.

Ferner sind die Seen Österreichs nicht nur anzahlmäßig hoch, sondern kommen mit sehr guten Wetterbedingungen, die sich perfekt für das Windsurfing anbieten. Dabei können besonders mutige Surfer sogar das ganze Jahr lang gute Gelegenheiten zum Windsurfing finden, da es an passenden Windbedingungen meist nicht fehlt.

Da die Seen sehr viele sind und man landesweit die Möglichkeit hat sich mit dem Windsurfing zu vergnügen, werden folgend die besten Orte für das Windsurfing in Österreich vorgestellt.

  1. Traunsee

Der Traunsee in Rindbach ist ein Review aus Flachwasser und die Windrichtung geht meist in den Norden, Nordosten und Osten. Wer hier Windsurfen möchte, sollte von den ersten Metern Höhelaufen. Vor allem im Frühjahr und später im Jahr gilt dieser See als ein guter Standort, um dieser Sportart nachzukommen. Je nach Jahreszeit können sich die Knoten auf 10-15 belaufen und an manchen Tagen sogar deutlich mehr. Die Traunmündung ist vor allem für Surfer, die den Freestyle bevorzugen, sehr passend, da durch die Gegenströmung der Flussmündung of deutlich mehr Druck im Schirm entstehen kann.

  1. Wallersee

Der Wallersee in Neumarkt zeichnet sich vor allem durch seine Wellen aus und hat meist eine südwestliche Windrichtung. So gilt dieser Standort als bester für alle, die, diese Windrichtung bevorzugen. Es kann hier durchaus schon mal etwas böig werden, jedoch gilt der Wallersee mit seiner hohen Häufigkeit der Wellen nach wie vor als einer der beliebtesten Standorte für Windsurfer in Österreich.

  1. Neusiedler See

Der Neusiedler See ist durch sein Flachwasser und Stehbereich charakterisiert und bietet sich auch sehr gut für Anfänger des Windsurfings an. In diesem Gewässer sind alle Richtungen fahrbar und aufgrund dessen hat er sich auch in der internationalen Gemeinde einen guten Namen erkämpft. Vor allem durch seine Nähe in Wien bietet sich dieser See auch als nahe Option in der Nähe zur Hauptstadt an. Trotz des flachen Wassers muss man vor allem im Sommer darauf achten, dass während Gewitter schnell auch Stürme entstehen können.

  1. Zicksee

Der Zicksee ist ein Flachwasser-Gewässer, der sich sowohl für Windsurfer wie Kitesurfer anbietet. Erfahrene Surfer werden sich durch die vielen Stellen, die Stehtiefe aufweisen, abschrecken lassen, jedoch ist der See sehr gut genau wegen dieser Eigenschaft vor allem für Anfänger eine sehr gute Wahl. Die warmen Wassertemperaturen sorgen ferner für ein sehr angenehmes Windsurfing-Erlebnis und meist kommt man hier mit einem Neoprenanzug aus und benötigt selten die wärmeren Trockenanzüge

Wie sucht man als Anfänger die Ausrüstung für Windsurfing aus?

Der Wassersport gehört nach wie vor zu den beliebtesten Sportarten überhaupt. In dieser Kategorie hat sich vor allem das Windsurfing durchgesetzt und genießt heute eine weltweit riesige Fangemeinde. Hier handelt es sich um eine Sportart, bei der man im Wasser auf einem Surfbrett steht und anhand des Segels und Windeinfluss, sich fortbewegt. Durch den beweglichen und kippbaren Segel, der am Brett befestigt ist, können Profisurfer unglaubliche Tricks und Manöver vollenden.

In jeder guten Wassersportschule kann man sich von professionellen Lehrern in die Welt des Windsurfings einweisen lassen. Oft ist dies auch ein kleines Nebenprojekt, dass sich viele während eines Urlaubs verschreiben.

Neben den Kenntnissen und Können kommt es jedoch auch auf eine gute Ausstattung an, die für das Windsurfing benötigt wird. Folgend werfen wir einen Blick auf die Ausrüstung, die für Anfänger das A und O und worauf man bei der Wahl dieser besonders Achten sollte.

Benötigte Ausrüstung

– Bekleidung: Neoprenanzüge, auch Semi-Trockenanzüge genannt, gelten zur Standardausrüstung eines Windsurfers. Sie haben die Eigenschaft, dass das Wasser in den Anzug gelangt und sich dann erwärmt. So wird auch der Körper entsprechend warmgehalten. Neoprenanzüge werden von Surfern bevorzugt, da sie eine große Bewegungsfreiheit ermöglichen und angenehm zu tragen sind. Optisch sind sie sowohl als Langanzüge verfügbar sowie mit langen Beinen und kurzen Armen oder auch mit kurzen Beinen. Auch kann man bei besonders kalten Wetter sich einen Trockenanzug zulegen, bei dem überhaupt kein Wasser in den Anzug kommt.

Neben den Anzügen macht es auch Sinn sich atmungsaktive Unterwäsche zu kaufen, die weniger Schweißbildung zur Folge haben und wohlangepasst sind.

Des Weiteren setzten die meisten Windsurfer auf Füsslinge, spezielle Handschuhe, Neoprenhauben und Lycra-Shirts, die noch mehr vor dem Wind schützen.

– Trapeze: Zur Grundausstattung eines Surfers gehört auch das Trapez. Es fördert die Vortriebskraft des Brettes, die durch das Segel und den Wind erzeugt wird. Alleine durch die Kraft der Arme ist es meist schwer, auf Dauer durchhalten zu können. Dabei kann man Sitz,- und Hüfttrapezen unterscheiden. Sitztrapeze sind etwas kraftschonender und bequemer in der Anwendung, während Hüfttrapeze für mehr Bewegungsfreiheit sorgen.

Ferner ist für das Trapez auch eine Trapeztampe notwendig, damit man das Trapez mit der Gabel verbinden kann. Empfehlenswert ist es immer eine Ersatztampe zur Verfügung zu haben, sollte die Primäre im Eifer des Gefechts reißen.

– Brett: Das Windsurf-Brett ist natürlich das A und O bei der Ausrüstung und erfordert eine bedachte Auswahl. Es macht durchaus Sinn in zwei Bretter zu investieren, um verschiedene Windverhältnisse abdecken zu können.

Bei der Wahl des Brettes sollte man sich die Frage stellen, wie groß das Brett sein sollte. Dabei können Anfänger mit der folgenden Gleichung die Wahl des Brettes treffen: Brettgewicht + Riggewicht + Körpergewicht + 85 Mindestvolumen für das Brett. In den meisten Fällen ist ein 3-Meter-Brett mit Klappschwert zu empfehlen. Dies gilt vor allem für Anfänger und bei den Preisen muss man sich schon auf 600 bis 800 Euro einstellen.

– Segel und Mast: Zur weiteren Grundausstattung gehört natürlich der Segel und Mast. Kleinere Segel eignen sich meistens besser am Anfang, da sie ein geringeres Gewicht vorweisen und einfacher in der Nutzung sind. Hier heben sich vor allem die Freeride-Segel hervor. Die Mast-Wahl ist tatsächlich vom Segel abhängig.

Bei der Wahl des Segels sollten Anfänger vor allem drei Faktoren berücksichtigen. Das eigene Körpergewicht, die Windstärke und das eigen Fahrkönnen.