Wie sucht man als Anfänger die Ausrüstung für Windsurfing aus?

Der Wassersport gehört nach wie vor zu den beliebtesten Sportarten überhaupt. In dieser Kategorie hat sich vor allem das Windsurfing durchgesetzt und genießt heute eine weltweit riesige Fangemeinde. Hier handelt es sich um eine Sportart, bei der man im Wasser auf einem Surfbrett steht und anhand des Segels und Windeinfluss, sich fortbewegt. Durch den beweglichen und kippbaren Segel, der am Brett befestigt ist, können Profisurfer unglaubliche Tricks und Manöver vollenden.

In jeder guten Wassersportschule kann man sich von professionellen Lehrern in die Welt des Windsurfings einweisen lassen. Oft ist dies auch ein kleines Nebenprojekt, dass sich viele während eines Urlaubs verschreiben.

Neben den Kenntnissen und Können kommt es jedoch auch auf eine gute Ausstattung an, die für das Windsurfing benötigt wird. Folgend werfen wir einen Blick auf die Ausrüstung, die für Anfänger das A und O und worauf man bei der Wahl dieser besonders Achten sollte.

Benötigte Ausrüstung

– Bekleidung: Neoprenanzüge, auch Semi-Trockenanzüge genannt, gelten zur Standardausrüstung eines Windsurfers. Sie haben die Eigenschaft, dass das Wasser in den Anzug gelangt und sich dann erwärmt. So wird auch der Körper entsprechend warmgehalten. Neoprenanzüge werden von Surfern bevorzugt, da sie eine große Bewegungsfreiheit ermöglichen und angenehm zu tragen sind. Optisch sind sie sowohl als Langanzüge verfügbar sowie mit langen Beinen und kurzen Armen oder auch mit kurzen Beinen. Auch kann man bei besonders kalten Wetter sich einen Trockenanzug zulegen, bei dem überhaupt kein Wasser in den Anzug kommt.

Neben den Anzügen macht es auch Sinn sich atmungsaktive Unterwäsche zu kaufen, die weniger Schweißbildung zur Folge haben und wohlangepasst sind.

Des Weiteren setzten die meisten Windsurfer auf Füsslinge, spezielle Handschuhe, Neoprenhauben und Lycra-Shirts, die noch mehr vor dem Wind schützen.

– Trapeze: Zur Grundausstattung eines Surfers gehört auch das Trapez. Es fördert die Vortriebskraft des Brettes, die durch das Segel und den Wind erzeugt wird. Alleine durch die Kraft der Arme ist es meist schwer, auf Dauer durchhalten zu können. Dabei kann man Sitz,- und Hüfttrapezen unterscheiden. Sitztrapeze sind etwas kraftschonender und bequemer in der Anwendung, während Hüfttrapeze für mehr Bewegungsfreiheit sorgen.

Ferner ist für das Trapez auch eine Trapeztampe notwendig, damit man das Trapez mit der Gabel verbinden kann. Empfehlenswert ist es immer eine Ersatztampe zur Verfügung zu haben, sollte die Primäre im Eifer des Gefechts reißen.

– Brett: Das Windsurf-Brett ist natürlich das A und O bei der Ausrüstung und erfordert eine bedachte Auswahl. Es macht durchaus Sinn in zwei Bretter zu investieren, um verschiedene Windverhältnisse abdecken zu können.

Bei der Wahl des Brettes sollte man sich die Frage stellen, wie groß das Brett sein sollte. Dabei können Anfänger mit der folgenden Gleichung die Wahl des Brettes treffen: Brettgewicht + Riggewicht + Körpergewicht + 85 Mindestvolumen für das Brett. In den meisten Fällen ist ein 3-Meter-Brett mit Klappschwert zu empfehlen. Dies gilt vor allem für Anfänger und bei den Preisen muss man sich schon auf 600 bis 800 Euro einstellen.

– Segel und Mast: Zur weiteren Grundausstattung gehört natürlich der Segel und Mast. Kleinere Segel eignen sich meistens besser am Anfang, da sie ein geringeres Gewicht vorweisen und einfacher in der Nutzung sind. Hier heben sich vor allem die Freeride-Segel hervor. Die Mast-Wahl ist tatsächlich vom Segel abhängig.

Bei der Wahl des Segels sollten Anfänger vor allem drei Faktoren berücksichtigen. Das eigene Körpergewicht, die Windstärke und das eigen Fahrkönnen.

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